hässliche Häkeldecke

Diese Häkeldecke hat mittlerweile eine ganz besondere Geschichte.

Ich bekam letztes Jahr kartonweise Wolle geschenkt. Wolle unterschiedlicher Qualität und Farbe. Und darunter war auch wirklich hässliche Wolle. Ich glaube, aus dieser Wolle strickte man in den 70ern Jahren potthässliche Pullunder für kleine arme Jungs. Echt, solch ’ne Wolle war das.

Keiner wollte diese Wolle geschenkt haben. Aber wegwerfen wollte ich sie auch nicht.

Also begann ich irgendwann Quadrate mit dem c2c-Muster zu häkeln. Aber alles etwas lustlos. Dann kam die Zusage meiner Reha und innerhalb von paar Tagen durfte ich bereits abreisen. Also schmiss ich alle Quadrate und Wolle sowie noch viele andere Wolle in meine Koffer und reiste nach Bad Dürrheim in die Luisenklinik.

Ich wollte diese Decke aber auf alle Fertig fix-und-fertig mit nach Hause nehmen. Also riss ich mich zusammen und stellte die Decke in einer Nacht- und Nebelaktion fertig. Das Bild wurde in Bad Dürrheim aufgenommen. Und damit war die Sache für mich eigentlich beendet. Ich war heilfroh: die hässliche Häkeldecke ist fertig.

Seit ihr interessiert an der Fortsetzung und an der Antwort zur Frage, wie diese potthässliche Häkeldecke etwas besonderes für mich werden konnte? Dann bleibt dran ❤

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