Backtag: Baguettebrötchen und „Bananenbrot á la Fränzi“

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Vorgestern war seit langem mal wieder backen angesagt. Vom Ergebnis war ich allerdings enttäuscht: Die Milchbrötchen schmeckten nicht wie erwartet, der Hefeteig ging auch nur minimal auf. Die Grunde waren schnell bekannt: die Küche war zu kühl und trotz warmem Zudecken konnte hier der Teig eigentlich gar nicht gehen. Auch die Zutaten gem. Rezept haben ihr ihriges getan. 1 TL Salz ist definitiv zu viel gewesen. So war summasumarum der Probelauf ein Misserfolg. Das Them „Milchbrötchen“ ist erst einmal hintenan gestellt.

Für heute stand „Bananankuchen“ auf dem Plan. Aber der missglückte Hefeteig gab mir keine Ruhe. Also suchte ich auf Chefkoch nach meinem früheren Lieblingsrezept für Baguettes   und nach dem Mittagessen ging es los.

Ich nahm die Hälfte des Rezeptes –  die Rührschüssel mit dem Hefeteig stellte ich zum „gehen“ dann in den Backofen, der vom Kochen doch etwas wärmer war als die kühle Küchenluft. Na, das sah dann doch gleich besser aus. Kurz und gut: Die Brötchen sind zwar etwasBacken klein geworden (ich hätte nicht 6 Brötchen daraus formen sollen, sondern nur 4), aber sind knusprig und innen herrlich weich und geschmacklich einfach saugut, aber kein wunder bei dem tollen Rezept von Koelkast.

Und wie ihr seht, machte ich mich nebenbei an das Bananenbrot. Die Bananen lagen  seit Samstag im Obstkorb, leider ohne übriges Obst. D.h. der Reifungsprozess ging nur sehr langsam voran. Ich habe dann schlußendlich zu einem Trick gegriffen und die Bananen in den Backofen gelegt. Nach 20 Minuten waren sie dann schon herrlich matschig, die Schale erwartungsgemäß braun und nach dem Schälen kam auch der Duft von überreifen Bananen. Perfekt!

Rezept kann ich hier kein bestimmtes bieten. Ich wühlte mich durch Chefkoch sowie durch andere Seiten und schmiss die Zutaten heute einfach nach Lust und Laune zusammen. Leider hatte ich keine Nüsse, die würden das ganze sicherlich noch besser machen. Das Bananenbrot ist aber auch ohne schon lecker. Er ist nicht so süß wie erwartet, aber das liegt auch an der von mir um 50 Gramm reduzierten Zuckermenge. Statt dessen wurden 50 Gramm Mandelmilchpulver mitverarbeitet. Da Mandelmilchpulver ziemlich quillt und ich kein weiteres Ei dazu geben wollte, gab ich einfach eine Tasse von meinem hausgemachten eisgekühlten Hagebutten-Früchte- und Pfefferminztee dazu 😉 Und damit das Mandelmilchpulver quellen konnte, liess ich den Teig 20 Minuten ruhen. Von der Konsistenz entsprach er dann durchaus einem üblichen Rührkuchenteig.

Ich war schon ziemlich auf das Backergebnis gespannt. Insgesamt brauchte der Kuchen doch wesentlich länger als andere Bananenkuchen. Der Holzstäbchentest wurde mehrfach durchgeführt und ich staunte, wie „roh“ der Teig im Innern noch war.

Endlich war es soweit! Der Kuchen löste sich vorbildhaft aus der Form, doch meine Ungeduld konnte ich nicht zügeln, so dass der Anschnitt doch ziemlich bröckelig war.

Und: er schmeckt fantastisch! Der Bananengeschmack ist nur dezent vorhanden und insgesamt ist er ziemlich fluffig und doch fest zugleich. Jedenfalls werde ich mir nachher die Mühe machen, das Rezept für mich aufzuschreiben 😀

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