*Strickgedanken*

Oh je! Eine Mustersocke – Teil 1

Oder wie gehe ich an eine Anleitung heran?

Nehmen wir das Muster „Randiriel“ von Alexandra Wiedmayer.  Sieht das Muster nicht fantastisch aus?

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Aktuell liegt vor mir eine Anleitung für eine richtig supertolle Mustersocke. Ich drucke mir die Anleitungen immer aus – oder sollte sie aus einem Buch/Zeitschrift sein – kopiere ich sie mir, da ich drin rumkritzle. Aktuell kann ich nur den Rat selbst beherzigen, immer auf genügend Druckertinte zu achten 😉

Ich gewöhnte mir an, „Schriftstücke“ erst einmal Satz für Satz zu lesen und zu verstehen. Also beginne ich zu lesen.

Wichtig finde ich die Strickrichtung, d. h. ob vom Bündchen zur Fußspitze gearbeitet wird oder bei der Fußspitze begonnen wird. Bei vielen Mustern ist es recht egal, aber bei einigen – wie auch bei Randiriel –  ist die Strickrichtung enorm wichtig.

Bei der ein oder anderen Designerin ändert sich auch die Nadelnummerierung oder die Ferse wird eben nicht über die 4. und 1. Nadel gestrickt. Solche Abweichungen leuchte ich mir fett mit einem Marker an. Einfach damit mein Gehirn umschalten kann 😉

Ist ein Strickchart vorhanden, geht es für mich weiter mit der Legende, d.h. der Erklärung mit den Abkürzungen/Symbolen.
Mir hilft es sehr oft dabei, mir das ganze beim stricken vorzustellen. Bei Erklärungen mit Atemaussetzer markiere ich mir diese Erklärung, einfach um mein Gehirn zu poolen: „dass ich es grad nicht raffe, liegt nur an der Erklärung, ich muss es einfach mit Nadeln und Wolle stricken, dann klappt das schon“.
Es gibt aber auch Erklärungen, die ich (für mich) mit einfacheren Worten umschreibe, z. B.
„Mit der linken Nadel den Querfaden zwischen den M von vorne auf die Nadel holen und rechts verschränkt abstricken“… habt ihr das verstanden? Also ich erst nach dem 5. Mal lesen. Also schreib ich darunter:
„1 M re verschränkt aus dem Querfaden aufnehmen“ So wird einfach jeder für sich selbst die beste Formulierung finden. Und das ist gut so.

Chartreihenfolge: Für den Fall, dass mehrere Strickcharts existieren, markiere ich mir die Bezeichnungen (z. B. rechte Socke/linke Socke) oder ergänze sie, damit ich mich einfacher zurechtfinde.
Bei größenabhängigen Charts lege ich die nicht benötigten Charts zur Seite. Zuviel Papier verwirrt mich einfach nur.

Bestehen jetzt für mich noch zuviele Fragezeichen? Falls ja, dann suche ich mir Hilfe. 4 Augen sehen einfach mehr und manchmal braucht jeder Mensch einfach nur einen Schubser und dann kann es losgehen mit der Garnauswahl.

Habt ihr weitere Tipps für die Vorbereitungen?

 

 

Ein Kommentar zu „Oh je! Eine Mustersocke – Teil 1

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