Wahl der Nadeln

am

Im Frühjahr 2014 entsorgte ich Stricknadeln kiloweise, denn ich beschloss beim Räumen meiner Schränke: nee, stricken werde ich wohl nicht mehr.

Tja, blöd glaufen, denn paar Wochen später entdeckte ich das Sockenstricken für mich.

Da ich damals eh keine Nadeln dabei hatte, fühlte ich mich auch an nichts gebunden und da es bei Amazon die Nadelspiele von Knit-Pro im Angebot gab, kaufte ich mein erstes Nadelspiel in der Stärke von 3,5 von Knit-Pro und zwar aus der Serie Cubic. Menno, hätte ich damals mein Hirn benutzt, hätte ich mich zu dem Preis, den ich damals zahlte, gleich eingedeckt. Na ja, 5 Tage später, war das Angebot abgelaufen und mein erstes Paar Socken mit 6fädiger Wolle fast vollendet und ich begann mich mit Nadelspielen einzudecken.

Ich blieb vorerst bei Knit Pro und bei Holz und war und bin bis jetzt auch sehr zufrieden damit. Zwischendurch kaufte ich mal ein Nadelspiel von Lana Grossa, ebenfalls Holz, und merkte da keinen Unterschied.

Nachdem ich immer mehr Socken gleichzeitig annadelte, legte ich mir mehrere Nadelspiele in 2,5 zu, u.a. auch das ein oder andere Spiel aus Bambus! Tja, die sind mittlerweile alle nicht mehr vollständig, da Bambus einfach in dieser Nadelstärke meiner Meinung nach zu schnell bricht. Ich bin bei Holz geblieben und orientiere mich nun zwischen Knit Pro und Lana Grossa.

Vor einiger  Zeit bekam ich ein 15mm-Nadelspiel der Zing-Nadeln von KnitPro geschenkt, Aluminium-Stricknadeln, liegen sehr leicht und doch kompakt in der Hand. Preislich sind die wohl günstiger als meine Holzstricknadeln.
Ich stricke gerne mit den Zing-Nadeln, aber ich habe auch schon oft in Strickforen gelesen, dass es aber auch schon zu Reklamationen kam. Der Übergang von der Nadelspitze zur Nadel scheint wohl bei der ein oder anderen Produktion etwas holprig zu sein.

Zing

Da ich zur Zeit aber eh keinen Handlungsbedarf sehe, meine Nadeln auszutauschen, werde ich auch erst gar nicht zu einer Entscheidung gedrängt werden: Holz oder Alu

Wichtig ist – wie bei so vielem im Leben – dass die Chemie passt und es gut in der Hand liegt 😉

 

4 Kommentare Gib deinen ab

  1. strickzirkus sagt:

    Wenn ich mir da so die Preise von den Markenprodukten anschaue … in dem kleinen Wollgeschäft bei uns um die Ecke haben die doch tatsächlich für ein 2er-Nadelspiel von Zing 9,50 € aufgerufen …
    Ich geh in den Euro-Shop oder zum Woolworth [oder auch in den Baumarkt] kauf mir die Billig-Nadeln, und wenn die nichts mehr taugen ärgere ich mich wenigstens nicht um das rausgeschmissene Geld … 18,- Mark für etwas farbiges Altmetall, ich glaub es hakt!

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    1. Fränzi sagt:

      9,5 Euro ist aber auch ein stolzer Preis. Ich hab für mein 2,5er Set knapp 6 Euro bezahlt. Die Billig-Bambus-Spiele gebe ich mir nicht mehr, die brechen (gerade die dünneren) zu schnell, so dass sie in der Summe für mich teurer sind als „Marken“-Spiele.

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      1. strickzirkus sagt:

        Ja wirklich ein stolzer Preis, selbst 6 € finde ich schon viel, wenn ich dann den Fahrpreis in Stadt (3,80€) und die Zeit berücksichtige …

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  2. Fränzi sagt:

    😀 na ja, die Fahrkosten hast du aber auch bei billigeren Nadeln 😉

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